Sonntag, 3. Juli, 16 Uhr 30

«Abgründe»

Mit Thorsten Morawietz, Simone Greiß, Linus König, Marion Alexa Müller und Jochen Till

Dazu singen Ruth Eberhard und Malika Reyad Arien und Duette von Purcell über Fauré bis Wildhorn begleitet von Aglaia Bätzner am Klavier

Schriftsteller lesen aus ihren Werken, Splitter der Dunkelheit und der Gewalt.

Marion Alexa Müller ist eine Berliner Lesebühnenautorin und die Chefin des Periplaneta Verlags. In «Die unterschätzte Kunst des Scheiterns» entwirft sie wundersame Gleichnise, strickt Episoden, die irgendwo zwischen moderner Fabel, Fantasy und zeitkritischer Erzählung liegen, die Lachen und Weinen machen, schockieren und faszinieren können.

Thorsten Morawietz liest aus seinen Romanen
«Der Eliminierer»
Ein Profikiller-Paar mordet sich durch die Welt, erledigt Milizenführer, Snuff-Movie-Produzenten und Serienkiller, bis sie zuletzt ihrer schwersten Prüfung gegenüberstehen: Der Liebe. Eine mit Schießpulver geschriebene ballistische Ballade, ein halbautomatisches 9-Millimeter-Drama, eine schallgedämpfte Sinfonie aus spritzenden Gehirnen und Todesröcheln. Weitere Infos »

«Der Verwahnsinnigungsapparat»
Der abgründigste aller Serienkiller ist wieder aktiv. Mit seiner mysteriösen Webseite treibt er Menschen in den Wahnsinn und formt sie zu Amokläufern und Attentätern. Er inszeniert Massenselbstmorde, erledigt Präsidenten und schreckt nicht mal davor zurück, die gigantische Verschwörung hinter der nur scheinbaren Realität aufzudecken. Weitere Infos »

«Luzifer Junior» von Jochen Till

Weil er für einen Teufel viel zu lieb ist, wird Luzifer junior von seinem Vater auf die Erde geschickt. Ob er bei uns hier oben wohl lernt, wie man richtig böse wird?

Jochen Till, Frankfurter Autor, Jahrgang 1966, schreibt seit über 20 Jahren Bücher für Kinder und Erwachsene.

Foto: Niko Neuwirth

Samstag, 9. Juli, 16 Uhr 30

«Die Pest zu London»

Ein Theaterabend mit Szenen der Seuche.

Wir zeigen die verschiedensten literarischen Verarbeitungen von Seuchen in der Menschheitsgeschichte: Von der Bibel über das „Deccamerone“ bis hin zu Heines „Ich rede von der Cholera“ sieht man Verarbeitungen des Schrecklichen. Zwischen Lesung und Performance, zwischen Theater und Kabarett entfaltet sich ein düsterer Reigen des Todes und des Untergangs.

Darüberhinaus werden auch die schönsten Verschwörungstheorien gezeigt: Die schönsten Reden von Attila Hildmann, Jana aus Kassel hält ihre oder an Sophie Scholl und Donald Trump höchstselbst steigt noch einmal aus dem Grab. Dazu singt Katharina Veciana begleitet vom Pianisten Bastian Hahn Lieder von Gershwin bis Sondheim.

Mit Thorsten Morawietz, Christoph Maasch, Alexander Stoll, Katharina Veciana und am Piano Bastian Hahn

Foto: Malte Schwartz

Samstag, 16. Juli, 16 Uhr 30

«Edgar Allan Poe – Poesie des Grauens»

„Die Maske des roten Todes und andere Kurzgeschichten“

Edgar Allan Poe hat in seinem nur vierzig Jahre währenden Leben ein außerordentliches Werk hinterlassen. Er hat die Detektivgeschichte begründet, gilt als Ahnherr der modernen Horrorgeschichte und ist sicher einer der Hauptvertreter der amerikanischen Romantik.

Die Gitarristin Katrin Zurborg und die Schauspieler Christoph Maasch und Thorsten Morawietz präsentieren mit Poesie des Grauens eine Auswahl von Gedichten und Erzählungen Poes. Gitarre und Stimmen führen die Zuhörer auf eine Reise durch die Traum- und Alptraumwelten Edgar Allan Poes – sehnsuchtsvoll, grotesk und schaurig-schön.

Gitarre: Katrin Zurborg
Stimme: Christoph Maasch und Thorsten Morawietz

Samstag, 23. Juli, 16 Uhr 30

«Dionysos, Gott des Rausches» von Thorsten Morawietz

Wir sehen das wirre Leben des rätselhaftesten Gottes der Antike. Satire, Krieger und Götter kreuzen seinen Weg, er durchlebt Schlachten, Orgien und Ekstasen, er vernichtet und erschafft, rast und liebt, erkennt und vergeht.

Dionysos, Gott des Rauschs, Herr des Wahnsinns, Imperator des Irrsinns.

Dazu gibt es Arien, Duette und Klaviermusik von Alban Berg bis Jaques Offenbach, voller schwärmerischer Hingabe und feuriger Freude an Liebe und Leben.

Mit Thorsten Morawietz, Christoph Maasch, Ruth Eberhard, Malika Reyad begleitet von Aglaia Bätzner am Klavier

Sonntag, 7. August, 16 Uhr 30

«Poetry Slam»

Eine Dichterschlacht der besonderen Art: Slammer, Wortkünstler, Punk-Poeten messen sich im Wettstreit, Lyrik trifft auf Gossenslang, Poesie auf Punk.

Die Zuschauer selbst bestimmen den Sieger und entscheiden über Seligkeit oder Verdammnis.

Mit Thorsten Morawietz, Christoph Maasch, Ole Bechtold, Jan Cönig, Lara Ermer und Leticia Wahl

Samstag, 13. August, 16 Uhr 30

«Visionen der Zukunft»

Die düstersten Dystopien der Weltliteratur werden zum Leben erweckt. In „1984“ wird eine Gesellschaft der totalen Überwachung gezeigt, in „Schöne neue Welt“ erleben wir einen Kosmos auf Wohlgenuss und Blindheit, in „Fahrenheit 451“ werden von der Feuerwehr Bücher verbrannt und Träume ausgelöscht.

Die Mezzosopranistin Malika Reyad und Frieder Egri am Piano tragen Opernarien, Lieder und Chansons von Barber über Verdi bis Tarkmann vor.

Mit Christoph Maasch, Thorsten Morawietz, Julian W. Koenig und Birte Sieling

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