von Lewis Carroll
| Alice im Wunderland, diese Reise in das Reich hinter den Spiegeln, hinunter in den Kaninchenbau, wird von uns als „unsichtbares Theater“ in Frankfurter Parks veranstaltet. Die Zuschauer spazieren durch den Park und das Stück und entdecken dabei das Unheimliche inmitten im Vertrauten: Überall sind Spielorte und kleine Zauberkunststückchen versteckt, die seltsame Teegesellschaft taucht auf einmal hinter einem Gebüsch auf, Goggelmoggel erscheint inmitten von unwissenden Passanten, die lebenden Spielkarten, Ritter und andere Traumgestalten wirbeln inmitten der scheinbaren Normalität und vieles mehr. | |  |
In phantastischen Kostümen und mit der absurden Logik des Traumes wird diese Reise in die Unterwelt der menschlichen Psyche zugleich zu einer Entdeckungsreise, vertraut Geglaubtes erscheint auf einmal fremd und geheimnisvoll, und das Fremdartige wird auf einmal wundersam vertraut. Teilweise werden die Zuschauer mit sich selbst und der Geschichte allein gelassen und müssen, von Hinweisen des weissen Kaninchens geheimnisvoll gelenkt, sich den Pfad zur nächsten Bühne erst einmal ratend erschliessen.

Dieses Zauberdrama zeigen wir als Doppelprojekt, als Kinder- und als Erwachsenenstück, als phantastisches Traumspiel und als böser Nachtmahr, als kindliches Spiel der Phantasie und als Ausgeburt der Abgründe der menschlichen Seele. „Alice im Wunderland“ wird so zu einem Tag- und Nachtstück, welche erst beide gemeinsam den vollen Kosmos von Alices Traumwelt erschliessen.
Ensemble:
| Text und Regie | | Thorsten Morawietz |
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| Alice | | Simone Greiß, Birte Sieling, Sarah Kortmann
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| Herzkönigin / Gogglemoggle / Twidledei... | | Julian König
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| Schachkönig / Grinsekatze / Hutmacher... | | Sebastian Huther
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| Vater / Weißes Kaninchen / Twidledum... | | Armin Drogat |
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| | | sowie die "Kinder des Olymp" |
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| Kostüme | | Evi Schnatz, Anneliese Meister |
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